GATZKE· ROGMANN
Rechtsanwälte


Verkehrsrecht

Wir beraten und vertreten Sie in allen Angelegenheiten, die die Teilnahme am Straßenverkehr betreffen einschließlich hoheitlicher Sanktionen wegen der Verletzung öffentlich-rechtlicher Pflichten, insbesondere im:

           ►  Verkehrszivilrecht
           ►  Ordnungswidrigkeitenrecht
           ►  Verkehrsstrafrecht

Wer als Kraftfahrer, Radfahrer oder Fußgänger am öffentlichen Straßenverkehr teilnimmt und sich selbst verkehrsgerecht verhält, darf grundsätzlich darauf vertrauen, dass sich auch die übrigen Verkehrsteilnehmer verkehrsgerecht verhalten. Dieser Vertrauensgrundsatz gilt jedoch nicht uneingeschränkt; insbesondere nicht bei eigenem Fehlverhalten oder erkennbar verkehrswidrigem Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer. Die zunehmende Verkehrsdichte sowie die Vielzahl der verkehrsrechtlichen Vorschriften bergen weitere Risiken auch für Berufskraftfahrer (Lkw-/Busfahrer, Einsatzfahrzeuge).

Verkehrszivilrecht

Ein wesentlicher Bestandteil des Verkehrszivilrechts wie auch unserer anwaltlichen Tätigkeit ist die Regulierung von Verkehrsunfällen, das heißt, die Durchsetzung bzw. Abwehr von Ansprüchen auf Schadenersatz und Schmerzensgeld. Hier sollten Sie sich nicht auf die Haftpflichtversicherung Ihres Unfallgegners verlassen, da diese regelmäßig eigene wirtschaftliche Interessen verfolgt. Wir übernehmen das gesamte Schadensmanagement einschließlich der außergerichtlichen Korrespondenz mit der gegnerischen Versicherung sowie der Einholung und Überprüfung von Sachverständigengutachten und setzen Ihre Ansprüche notfalls gerichtlich durch.

Jeder zehnte Verkehrsunfall verursacht mehr oder weniger schwerwiegende Personenschäden mit teilweise existenziellen Folgen. Hier müssen Unfallopfer schnell und entschlossen handeln. Kompetente anwaltliche Beratung ist gerade in diesen Fällen unverzichtbar.

Auch bei Kaufverträgen über Neuwagen oder Gebrauchtfahrzeuge, bei Leasing- oder Mietverträgen sowie bei Werkverträgen über Fahrzeugreparaturen kann anwaltliche Hilfe ratsam sein. So ist etwa bei Fahrzeugmängeln entscheidend, dass die Ansprüche gegenüber Ihrem Vertragspartner rechtzeitig und richtig gesichert werden. Gerade für Verbraucher ist das Recht der Mängelgewährleistung oft schwer zu durchschauen. Wir helfen Ihnen gern mit unserer Erfahrung.

Ordnungswidrigkeitenrecht

Eine Ordnungswidrigkeit ist eine rechtswidrige und vorwerfbare Handlung, die den Tatbestand eines Gesetzes verwirklicht, das die Ahndung mit einer Geldbuße zulässt. Solche Bußgeldtatbestände sind in vielen Gesetzen (z. B. OWiG, StVG, StVO, StVZO, GüKG, FPersV, ArbZG) enthalten. Als weitere Sanktionen neben der Geldbuße können Nebenfolgen wie das Fahrverbot, die Einziehung, der Verfall, die Abführung des Mehrerlöses oder die selbständige Geldbuße gegen Personenverbände verhängt werden. Darüber hinaus drohen Eintragungen im Verkehrszentralregister und, sofern die Ordnungswidrigkeit bei oder im Zusammenhang mit der Gewerbeausübung begangen wurde, auch im Gewerbezentralregister. Bei geringfügigen Ordnungswidrigkeiten kann die Verwaltungsbehörde Sie verwarnen und/oder ein Verwarnungsgeld von fünf bis fünfunddreißig Euro erheben.

Wenn Sie einen Anhörungsbogen erhalten, um sich zu dem Vorwurf zu äußern, ist es oft vorteilhaft, von dem gesetzlichen Aussageverweigerungsrecht Gebrauch zu machen, das heißt, keine Angaben zur Sache zu machen. Da Ihnen der konkrete Verstoß nachzuweisen ist, müssen Sie lediglich Angaben zu Ihrer Person machen. Zu weiterer Mithilfe sind Sie nicht verpflichtet! Gegen einen bereits erlassenen Bußgeldbescheid muss innerhalb von 14 Tagen nach seinem Zugang Einspruch eingelegt werden. Anderenfalls wird der Bußgeldbescheid rechtskräftig und kann vollstreckt werden.

Sie möchten sich gegen einen Bußgeldbescheid wehren oder verhindern, dass ein solcher erlassen wird? In jedem Fall sollte ein erfahrener Rechtsanwalt so früh wie möglich im Verfahren beteiligt werden. Ob im Vorverfahren, Zwischenverfahren oder im gerichtlichen Verfahren - wir nehmen für Sie Einsicht in die Ermittlungsakten, prüfen die Beweislage und besprechen mit Ihnen die Besonderheiten Ihrer Angelegenheit.

Mit Hilfe unseres Bußgeld-/Abstandsrechners können Sie sich darüber informieren, ob sie wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung bzw. Abstandsunterschreitung mit einem Bußgeld, mit Punkten oder sogar mit einem Fahrverbot rechnen müssen.

Geschwindigkeit: km/h
Wertebereich: [1..300]
              Abstand: Meter
Wertebereich: [1..150]
Probezeit:

vom verkehrsportal.de
Überschreitung: km/h
(Beisp.: 75 bei 50 = 25 km/h)
Tatort: geschlossener Ortschaften
Fahrzeugart:
Probezeit:

vom verkehrsportal.de


Verkehrsstrafrecht

Die Gefahr, sich strafbar zu machen, ist wohl nirgends größer als im Straßenverkehr. Es verwundert daher nicht, dass fast ein Viertel aller Straftaten im Bereich der „Straßenkriminalität“ begangen werden. Schon eine kleine Unachtsamkeit kann zu einem Verkehrsunfall mit Personenschäden und damit zu einer Strafbarkeit wegen fahrlässiger Körperverletzung führen. Wer als Berufskraftfahrer versäumt, seine Fahrerlaubnis rechtzeitig verlängern zu lassen, kann sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafbar machen. Gleiches gilt für den Transportunternehmer, der in diesem Fall als Halter haftet, wenn er das Vorliegen einer gültigen Fahrerlaubnis seiner Fahrer nicht ordnungsgemäß überprüft hat. 

Darüber hinaus werden die Konsequenzen eigenen Fehlverhaltens im Straßenverkehr oft unterschätzt. So kommen neben einer Freiheits- oder Geldstrafe weitere Sanktionen in Betracht wie ein Fahrverbot, die Entziehung der Fahrerlaubnis oder eine Sperre für die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis. Wird die Straftat unter grober Verletzung der mit der Berufs- oder Gewerbeausübung verbundenen Pflichten begangen, kann sogar ein Berufsverbot angeordnet werden. Versicherungsrechtlich kann der Verlust des eigenen Versicherungsschutzes drohen.

Im Hinblick auf die oft existenziellen Folgen sollte Ihre Verteidigung frühzeitig, das heißt schon im Ermittlungsverfahren und in jedem Fall durch einen im Verkehrsstrafrecht versierten Rechtsanwalt erfolgen. Wir besprechen mit Ihnen anhand der Ermittlungsakten die geeignete Verteidigung, prüfen, ob die vorliegenden Beweise für eine Verurteilung ausreichen, ob sie ordnungsgemäß erhoben worden sind oder eine fehlerhafte Beweiserhebung zu einem Beweisverwertungsverbot führt.


Verkehrszivilrecht

Durchsetzung und Abwehr von Verkehrsunfallschäden
Schadenersatz und Schmerzensgeld
Reparaturkosten, Totalschaden
Wiederbeschaffungswert, Restwert
Nutzungsausfall, Mietwagenkosten
Gutachterkosten
An- und Abmeldekosten
Abschleppkosten
Wertminderung
Rückstufungsschaden
Haushaltsführungsschaden
Verdienstausfall
Unterhaltsschaden
Heilbehandlungskosten
Autokauf, Leasing, Miete, Reparatur
Mängelgewährleistung
Nacherfüllung, Minderung, Garantie

Ordnungswidrigkeitenrecht

Geschwindigkeitsüberschreitung
Abstandsunterschreitung Rotlichtverstoß
Parkverstöße
Alkohol-/Drogenfahrt
Fahrzeugmängel, Ladungssicherung
Lenk- und Ruhezeiten
Sonn- und Feiertagsfahrverbot
Überladung

Verkehrsstrafrecht

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Unfallflucht
Fahren ohne Fahrerlaubnis
Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz
(Fahrlässige) Körperverletzung, Tötung
Nötigung
Trunkenheit im Verkehr, Vollrausch
Gefährdung des Straßenverkehrs
Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
Unterlassene Hilfeleistung
Unbefugter Gebrauch eines Fahrzeugs
Kennzeichenmissbrauch
Fahrverbot
Entziehung der Fahrerlaubnis